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Studieren in Deutschland

I. Die Hochschulen in der Bundesrepublik Deutschland
II. Fachhochschulen
III. Visa- und Aufenthaltsbestimmungen
IV. Die Finanzierung Ihres Studienaufenthalts in Deutschland
V. Arbeitsmöglichkeiten während des Studiums
VI. Nützliche Publikationen für ausländische Studieninteressenten
VII. Nützliche Adressen für ausländische Studieninteressenten

 

I. Die Hochschulen in der Bundesrepublik Deutschland

In der Bundesrepublik Deutschland besteht die Wahlmöglichkeit zwischen unterschiedlichen Hochschultypen. Es wird im wesentlichen unterschieden zwischen den Universitäten und ihnen vergleichbaren Einrichtungen wie z.B. den Technischen Universitäten, Theologischen Hochschulen und Pädagogischen Hochschulen, den Kunst- und Musikhochschulen, den Gesamthochschulen und den Fachhochschulen.
Die Wahl des richtigen Hochschultyps ist abhängig von den Zielen, die Sie mit dem Studium in Deutschland verfolgen.

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II. Fachhochschulen

Die Fachhochschulen sind eine deutsche Besonderheit und zugleich eine noch relativ junge Hochschulart. Die Gründung der meisten Fachhochschulen geht auf die frühen Siebziger Jahre zurück, als man den hohen Bedarf der deutschen Wirtschaft an qualifizierten Mitarbeitern erkannte, die praktische Aufgaben auf der Grundlage einer akademischen Ausbildung schnell und erfolgreich lösen können.

Die Fachhochschule erfreut sich unter den Studieninteressenten wachsender Beliebtheit: Rund ein Drittel aller deutschen Studienanfänger entscheidet sich für die Fachhochschule, und in den Ingenieurberufen hat mehr als die Hälfte der Absolventen eine Fachhochschule absolviert.

Das Studium an einer Fachhochschule ist schnell (Regelstudienzeit 6-8 Semester), straff organisiert (Arbeit in kleinen Gruppen, intensive Betreuung und studienbegleitende Prüfungen), sehr praxisorientiert und findet in enger Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft statt, z.B. bei der Behandlung konkreter betriebswirtschaftlicher und technischer Probleme in den studentischen Diplomarbeiten. Die Forschung an Fachhochschulen orientiert sich vorrangig an praktischen Bedürfnissen und ist in hohem Maße anwendungsbezogen. Die Professorinnen und Professoren der Fachhochschulen verfügen neben ihrer wissenschaftlichen Kompetenz über viele Jahre Berufserfahrung und Berufspraxis in der freien Wirtschaft. Ihre Erfahrung fließt in die Lehre ein, und von ihren persönlichen Kontakten zu Unternehmen profitieren die Studierenden unmittelbar. Die enge Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft in Forschung und Lehre ist ein Charakteristikum und eine Stärke der deutschen Fachhochschulen.

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III. Visa- und Aufenthaltsbestimmungen

Um als ausländischer Student oder Studienbewerber nach Deutschland einreisen zu können, benötigen Sie ein Visum der diplomatischen oder konsularischen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in Ihrem Heimatland. Von der Visumspflicht befreit sind Studienbewerber aus Staaten der Europäischen Union und aus Staaten, mit denen abweichende Regelungen vereinbart sind (Honduras, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, Schweiz, USA). Reisen Sie auf keinen Fall als Tourist ein, da ein Touristenvisum in Deutschland nicht umgewandelt werden kann, auch nicht in grenznahen deutschen Auslandsvertretungen. Drei verschiedene Visa kommen für Sie in Betracht:

1. Studentenvisum (Aufenthaltsbewilligung für Studierende): wenn Sie bereits eine Zulassung oder Bewerberbestätigung der deutschen Hochschule haben,
 
2. Studienbewerbervisum (Aufenthaltsbewilligung für Studienbewerber): wenn Sie noch keine Zulassung oder Bewerberbestätigung der deutschen Hochschule haben,
 
3. Visum zur Teilnahme an einem Sprachkurs (Aufenthaltsbewilligung für Sprachschüler): wenn Sie ausschließlich einen Sprachkurs in Deutschland besuchen wollen.

Wichtig: Wenn Sie unmittelbar nach dem Sprachkurs in Deutschland studieren wollen, ist es erforderlich, daß Sie von Anfang an das für Ihren Aufenthaltszweck richtige Visum (Studienbewerbervisum bzw. Studentenvisum) beantragen, da Sie sonst ausreisen und von Ihrem Heimatland aus ein neues Visum beantragen müssen. Das Visum für einen Sprachkurs kann in Deutschland nicht in ein Studenten- bzw. Studienbewerbervisum umgewandelt werden!

Für die Erteilung eines Visums ist es keine rechtliche Voraussetzung, daß Sie in Ihrem Heimatland bereits Deutschkenntnisse erworben haben. Grundsätzlich steht Ihnen die Möglichkeit offen, sich die erforderlichen Sprachkenntnisse auch in Deutschland anzueignen. Diese Absicht kann z.B. durch einen in Deutschland gebuchten Sprachintensivkurs gegenüber der deutschen Auslandsvertretung nachgewiesen werden. Natürlich ist es aber mehr als sinnvoll, mit dem Erwerb von Deutschkenntnissen bereits rechtzeitig im Heimatland zu beginnen.

Erkundigen Sie sich ebenfalls frühzeitig bei der deutschen Auslandsvertretung, welche weiteren Nachweise für die Erteilung eines Visums zu erbringen sind. Neben dem Nachweis einer in Deutschland anerkannten Hochschulzugangsberechtigung ist die Finanzierung Ihres Studiums ein zentraler Punkt. Die Auslandsvertretung überzeugt sich davon, daß Sie Ihren Lebensunterhalt und Ihr Studium in Deutschland bestreiten und aus eigenen oder fremden Mitteln über eine Summe in Höhe von ca. 1.000,- DM pro Monat für das erste Studienjahr verfügen können. Die Existenz einer für die Studiendauer erforderlichen Gesamtsumme muß nicht nachgewiesen werden. Berücksichtigen Sie dabei bitte, daß eine Finanzierung Ihres Studiums durch Arbeit in Deutschland nur sehr eingeschränkt möglich ist (siehe "Arbeitsmöglichkeiten während des Studiums").

Jeder Ausländer, der sich länger als drei Monate in Deutschland aufhält, muß bei der Ausländerbehörde seines Wohnortes eine Aufenthaltsgenehmigung beantragen (siehe "Anmeldung beim Ausländeramt des Kreises Lippe oder der Stadt Detmold"). Wenn Sie ohne Visum einreisen konnten, benötigen Sie eine vorläufige Aufenthaltsgenehmigung, für deren Beantragung Sie eine Anmeldebestätigung des
Einwohnermeldeamts vorlegen müssen (siehe "Anmeldung bei der Stadtverwaltung in Lemgo oder Detmold").
 

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IV. Die Finanzierung Ihres Studienaufenthalts in Deutschland

Zur Beantragung eines Visums für Studienzwecke müssen ausländische Studienbewerber der deutschen Auslandsvertretung gegenüber auch ausreichende finanzielle Mittel für das erste Studienjahr in Deutschland nachweisen (siehe dazu auch das vorhergehende Kapitel). Dies sollten ungefähr 1.000,- DM pro Monat sein. Planen Sie nicht, Ihr Studium in Deutschland durch eigene Arbeit zu finanzieren. Die ausländerrechtlichen Bestimmungen sind sehr streng und erlauben eine Erwerbstätigkeit im Umfang von maximal drei Monaten im Jahr, entweder in den Semesterferien oder während der Semester. Ihre zu Studienzwecken erteilte Aufenthaltsgenehmigung ist keine Arbeitserlaubnis!

Ausländische Studierende aus den Mitgliedsländern der Europäischen Union, Norwegen, Island und Liechtenstein benötigen keine Arbeitserlaubnis.

Die Fachhochschule Lippe und Höxter selbst vergibt keine Stipendien für Studienanfänger, weist jedoch nachdrücklich auf Stipendienprogramme von Organisationen wie Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD) und Carl Duisberg Gesellschaft (CDG) und auf die europäischen Mobilitätsstipendien im Rahmen des EU-Programms SOKRATES/ERASMUS hin. Um DAAD-Stipendien können sich nur fortgeschrittene Studierende bewerben. Die Stipendien werden nach Leistungskriterien vergeben. Die Förderung eines vollständigen Studiums ist beim DAAD nicht möglich und auch sonst nur sehr selten. Über die Bewerbungsvoraussetzungen, -termine und -modalitäten informieren das DAAD-Büro in Bonn (Kennedyallee 50, D-53175 Bonn, Tel. +49 (0)228 882-0), die DAAD-Außenstellen und die genannten Broschüren.
 

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V. Arbeitsmöglichkeiten während des Studiums

Ihr primärer Aufenthaltszweck in Deutschland ist das Studium. Ihre Aufenthalts-genehmigung ist keine Arbeitserlaubnis. Allerdings ist Erwerbstätigkeit in einem beschränkten Umfang möglich: Gemäß §9 Nr.7 Arbeitserlaubnisverordnung (AEVO) dürfen Sie als immatrikulierter Studierender der Fachhochschule Lippe drei Monate bzw. maximal 90 Tage im Jahr ohne Arbeitserlaubnis arbeiten. Die Beschäftigung kann dabei sowohl in den Semesterferien wie auch im Semester erfolgen. Die Umrechnung der 90 Tage auf eine stundenweise Beschäftigung ist nicht möglich.

Eine stundenweise Beschäftigung ist nur mit Arbeitserlaubnis und in einem Umfang von 10 Stunden wöchentlich, d.h. maximal 520 Stunden im Jahr, möglich.

Für eine volle Erwerbstätigkeit während des Semesters benötigen Sie eine Bestätigung der Fachhochschule, daß für Sie während des Semesters nur in geringem Umfang Studienleistungen anfallen und Ihr Studium durch die Erwerbstätigkeit nicht behindert bzw. verzögert wird. Dies wird in der Regel nicht möglich sein.

Für eine entsprechende Auflagenänderung, d.h. für die Ermöglichung einer Arbeitsaufnahme, müssen Sie zunächst bei der zuständigen Ausländerbehörde die ausländerrechtliche Erlaubnis zur Arbeitsaufnahme einholen, bevor Sie anschließend die Arbeitserlaubnis beim Arbeitsamt beantragen können.

Studierende aus Mitgliedsländern der EU benötigen keine Arbeitserlaubnis. Studierende aus folgenden Staaten haben gute Aussichten auf die Erteilung einer Arbeitserlaubnis durch das lokale Arbeitsamt, weil die aktuelle Lage auf dem deutschen Arbeitsmarkt nicht zwingend berücksichtigt werden muß: Australien, Israel, Japan, Kanada, Neuseeland, Schweiz, Vereinigte Staaten von Amerika.
 

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VI. Nützliche Publikationen für ausländische Studieninteressenten

Herausgeber der folgenden Broschüren ist der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD), Kennedyallee 50, 53175 Bonn.

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VII. Nützliche Adressen für ausländische Studieninteressenten

(bei Anwahl der Telefonnummern aus dem Ausland: +49, ohne 0)

Deutscher Akademischer Austauschdienst
(DAAD)
Geschäftsstelle Bonn-Bad Godesberg
Kennedyallee 50
D-53175 Bonn

Tel. 0228 / 882-0
Hotline für Ausländer zum Studium in Deutschland:
0228 / 882-293
Fax 0228 / 882-444
E-Mail postmaster@daad.de

Der DAAD unterhält Büros in folgenden Städten:
Berlin, Jakarta, Kairo, London, Nairobi, New Delhi, New York, Paris, Peking, Rio de Janeiro, San José, Tokio, Warschau.


Studentenwerk Bielefeld
Abteilung für Ausbildungsförderung
Herr Brinkmann
Postfach 10 02 03
D-33502 Bielefeld
Tel. 0521 / 106-3584


Goethe-Institut
Helene-Weber-Allee 1
D-80637 München
Tel. 089 / 1 59 21-200/206
Fax 089 / 1 59 21-202
E-Mail esb@goethe.de


Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS)
44128 Dortmund
Tel. 0231 / 1081-0