دخول الجامعة بشهادات أجنبية

هذه الصفحة لم يتم تعريبها بعد

 

Hochschulzugang mit ausländischen Bildungsnachweisen
 

Der Zugang zum Studium an deutschen Hochschulen ist grundsätzlich auch mit ausländischen Zeugnissen möglich. Grundvoraussetzung hierfür ist, dass das Zeugnis nach dem Recht des Staates, in dem es erworben wurde, eine Hochschulzugangsqualifikation darstellt. Ein solches Zeugnis kann unterschiedlich eingestuft werden:

  1. es kann in Deutschland den direkten Hochschulzugang eröffnen, weil es einem deutschen Zeugnis der Hochschulreife materiell gleichwertig ist;
  2. es kann in Deutschland den direkten Hochschulzugang eröffnen, weil es in den Anwendungsbereich besonderer völkerrechtlicher Vereinbarungen fällt;
  3. es kann in Deutschland den Hochschulzugang eröffnen, wenn zusätzlich ein ein- oder zweijähriges Studium an einer anerkannten Hochschule nachgewiesen wird;
  4. es kann in Deutschland den Hochschulzugang eröffnen, wenn zusätzlich die "Prüfung zur Feststellung der Hochschulreife ausländischer Studienbewerber" (mit oder ohne vorherigen Besuch den Studienkollegs) bestanden wurde; bei einzelnen ausländischen Bildungsnachweisen kann noch der Nachweis von Studienzeiten im Ausland vor der Zulassung der Feststellungsprüfung gefordert werden.

Rechtsgrundlagen hierfür sind

Diese Rechtsgrundlagen werden bei der Einstufung einzelner ausländischer Zeugnisse in der Dokumentation "Ausländische Bildungsnachweise und ihre Bewertung in der Bundesrepublik Deutschland" ("Bewertungsvorschläge") berücksichtigt, die die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen auf Grund von Beschlüssen der zuständigen Gremien in der Kultusministerkonferenz in stetig aktualisierter Form herausgibt. Sie liegen den Hochschulen und den anderen für den Hochschulzugang zuständigen Behörden vor. Die konkrete Einstufung erfolgt durch die Hochschulen selbst oder durch andere zuständige Behörden.

Für die Bewerbung um einen Studienplatz auf Grund eines ausländischen Zeugnisses ist Folgendes zu beachten:

Deutsche Staatsangehörige mit ausländischer Hochschulzugangsqualifikation

müssen vor der Bewerbung um einen Studienplatz ihr Zeugnis zunächst bei der für ihren Wohnsitz in Deutschland zuständigen Anerkennungsbehörde anerkennen lassen. Dieses Verfahren gilt auch für Studienbewerber mit doppelter Staatsangehörigkeit.

Studienbewerber mit EU-/EWR-Staatsangehörigkeit

müssen sich -  wie deutsche Studienbewerber - für Studienfächer mit Auswahl- oder Verteilungsverfahren bei der Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) (Postanschrift: 44128 Dortmund, Telefon: 0231-10810) um einen Studienplatz bewerben. Es empfiehlt sich, frühzeitig das ZVS-Info zu besorgen. Für andere Studiengänge ist die Bewerbung direkt an die Hochschule zu richten.

Studienbewerber, die nicht Staatsangehörige eines EU-/EWR Staates sind,

bewerben sich in allen Fächern direkt bei der Hochschule ihrer Wahl.

Beachten Sie bitte die Bewerbungsfristen:

15. Januar für das Sommersemester

15. Juli für das Wintersemester.